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<title>Valentinian II.</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Valentinian II.</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p><b>Valentinian II.</b> (* Herbst <a href="371" title="371">371</a> wohl in <a href="Augusta_Treverorum" title="Augusta Treverorum">Augusta Treverorum</a>, heute <a href="Trier" title="Trier">Trier</a>; † <a href="15._Mai" title="15. Mai">15. Mai</a> <a href="392" title="392">392</a> in <a href="Vienne" title="Vienne">Vienne</a>), eigentlich <b>Flavius Valentinianus</b>, war von 375 bis zu seinem Tod <a href="Liste_der_r%C3%B6mischen_Kaiser_der_Antike" title="Liste der römischen Kaiser der Antike">römischer Kaiser</a> (<i><a href="Augustus_(Titel)" title="Augustus (Titel)">Augustus</a></i>) im Westen, bis zu dessen Tod als Mitkaiser seines Halbbruders <a href="Gratian" title="Gratian">Gratian</a>. Seine Regierungszeit stellt eine Besonderheit dar, denn Valentinian II. kam bereits in sehr jungem Alter auf den Kaiserthron. Dadurch hebt er sich von den meisten Kaisern ab, welche seit der so genannten <a href="Reichskrise_des_3._Jahrhunderts" title="Reichskrise des 3. Jahrhunderts">Reichskrise des 3. Jahrhunderts</a> regiert hatten, die zumeist erfahrene Generäle waren: Zwar war es bereits seit längerem üblich geworden, leibliche Söhne von <i>Augusti</i> bereits im Kindesalter mit kaiserlichen Würden auszustatten, um die Nachfolge zu regeln. Doch Valentinian II. war der erste dieser Kinderkaiser, der nominell tatsächlich einem eigenen Hof vorstand und einen eigenen Reichsteil regieren sollte. Möglich wurde dies angesichts der gewachsenen Bedeutung des dynastischen Denkens für die Nachfolge im römischen Kaisertum. Man kann die Kaisererhebung Valentinians als Vorspiel auf das 5. Jahrhundert verstehen, in welchem Kaisersöhne wie <a href="Flavius_Honorius" title="Flavius Honorius">Honorius</a>, <a href="Theodosius_II." title="Theodosius II.">Theodosius II.</a> und <a href="Valentinian_III." title="Valentinian III.">Valentinian III.</a> ebenfalls sehr jung auf den Thron gelangten und daher von ihren Verwandten, Beratern und Generälen kontrolliert wurden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben">Leben</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Augustus_des_Westens">Augustus des Westens</h3></div>
<p>Valentinian II. wurde im Alter von vier Jahren 375 nach dem plötzlichen Tod seines Vaters <a href="Valentinian_I." title="Valentinian I.">Valentinian I.</a> von den Truppen in <a href="Aquincum" title="Aquincum">Aquincum</a> zum <i><a href="Augustus_(Titel)" title="Augustus (Titel)">Augustus</a></i> (Kaiser) im Westen des <i><a href="R%C3%B6misches_Reich" title="Römisches Reich">Imperium Romanum</a></i> ausgerufen. Seine Kaisererhebung wurde offenbar maßgeblich vom germanischen <a href="Magister_militum" title="Magister militum">Heermeister</a> (<i>magister militum</i>) <a href="Flavius_Merobaudes_(Heermeister)" title="Flavius Merobaudes (Heermeister)">Merobaudes</a> betrieben.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Valentinians 17-jähriger Halbbruder <a href="Gratian" title="Gratian">Gratian</a>, der schon acht Jahre zuvor von seinem Vater zum <i>Augustus</i> erhoben worden war, stimmte ihr ebenso wie sein Onkel, der nun dienstälteste Kaiser (<i>senior Augustus</i>) <a href="Valens" title="Valens">Valens</a>, der im Osten des Reiches residierte, schließlich zu.
</p><p>Das Reich wurde nominell zwischen den drei <i>Augusti</i> geteilt (blieb aber staatsrechtlich eine Einheit). Gratian bekam die transalpinen <a href="R%C3%B6mische_Provinz" title="Römische Provinz">Provinzen</a>, während Valentinian <a href="R%C3%B6misches_Italien" title="Römisches Italien">Italien</a>, Teile von <a href="Illyrien" title="Illyrien">Illyrien</a> und <i><a href="Africa" title="Africa">Africa</a></i> zugesprochen wurden und Valens für den Osten zuständig blieb. Freilich konnte Valentinian, der in <a href="Mediolanum_(Gallia_cisalpina)" title="Mediolanum (Gallia cisalpina)">Mediolanum</a> (<a href="Mailand" title="Mailand">Mailand</a>) residierte, aufgrund seines Alters nicht eigenständig regieren, so dass Gratian de facto weiterhin den ganzen Westteil des Reiches beherrschte.
</p><p>Nach dem gewaltsamen Tod des <a href="Valens" title="Valens">Valens</a> in der <a href="Schlacht_von_Adrianopel_(378)" title="Schlacht von Adrianopel (378)">Schlacht von Adrianopel</a> im Juli 378 wurde das Kaiserkollegium Anfang 379 um <a href="Theodosius_I." title="Theodosius I.">Theodosius I.</a> erweitert, den Gratian als Nachfolger seines Onkels Valens zum Kaiser im Osten ernannte, um einer Usurpation zuvorzukommen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Justina_und_Ambrosius">Justina und Ambrosius</h3></div>
<p>Valentinian, wenngleich als römischer Kaiser grundsätzlich juristisch mündig, stand lange faktisch unter der Vormundschaft seines Halbbruders Gratian, vor allem aber unter dem Einfluss seiner Mutter <a href="Justina_(Kaiserin)" title="Justina (Kaiserin)">Justina</a>, die ihn bis zu ihrem Tod um 388 dominierte. Justina war <a href="Arianismus" title="Arianismus">Arianerin</a> (Homöerin) und stand damit im Gegensatz zu dem in Mailand äußerst mächtigen und populären katholischen Bischof <a href="Ambrosius_von_Mailand" title="Ambrosius von Mailand">Ambrosius</a>, einem weiteren wichtigen Ratgeber des Kaisers (siehe auch <i><a href="Streit_um_den_Victoriaaltar" title="Streit um den Victoriaaltar">Streit um den Victoriaaltar</a></i> im Jahr 384).<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein dritter wesentlicher Berater des Kaisers war neben Justina der <a href="Franken_(Volk)" title="Franken (Volk)">fränkische</a> Heermeister <a href="Bauto" title="Bauto">Bauto</a> († um 385).
</p><p>Ambrosius widersetzte sich immer häufiger den Anordnungen Valentinians, vor allem in Bezug auf dessen Toleranzedikt zugunsten der Arianer, was schließlich in dem erstmals geäußerten Anspruch der Kirche gipfelte, auch über Kaiser richten zu dürfen: 385/386 kam es erneut zum Konflikt mit Ambrosius. Auf Wunsch Justinas sollte die vor den Toren Mailands gelegene <i>Basilica Portiana</i> zu einer Kirche für die Arianer gemacht werden; dies wäre formal im Einklang mit den Gesetzen gewesen, die arianische Kirchen lediglich innerhalb der Städte verboten. Ambrosius aber verweigerte dies und ließ sowohl die <i>Basilica Portiana</i> als auch die große <i>Basilica nova intramurana</i> im Stadtzentrum von einer gewaltbereiten Menge besetzen, die sich den kaiserlichen Beauftragten entgegenstellten. Ambrosius schrieb dem Kaiser einen Brief, in dem er formulierte, die letzte Entscheidung liege grundsätzlich beim Bischof. Im letzten Moment rief der Kaiser seine Soldaten zurück und verließ Mailand in Richtung Aquileia. Im Juni 386 behauptete Ambrosius überdies, die Gebeine der Märtyrer <a href="Gervasius_und_Protasius" title="Gervasius und Protasius">Gervasius und Protasius</a> entdeckt zu haben. Durch dieses angebliche Wunder wurde der Bischof endgültig unangreifbar; Valentinian II. und Justina mussten klein beigeben. Angesichts dieser offensichtlichen Schwäche griff wenig später Magnus Maximus (siehe unten) offen in die Kirchenpolitik im Reichsteil des Valentinian ein.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Magnus_Maximus">Magnus Maximus</h3></div>
<p>Im Jahr 383 brach bei den römischen Truppen in <a href="Britannien" title="Britannien">Britannien</a> ein Aufstand aus. Ihr Kommandeur <a href="Magnus_Maximus" title="Magnus Maximus">Magnus Maximus</a> wurde schließlich von der Armee in Britannien, <a href="Gallia_Belgica" title="Gallia Belgica">Belgien</a>, <i><a href="Germania_prima" title="Germania prima">Germania prima</a></i> und <i><a href="Germania_secunda" title="Germania secunda">Germania secunda</a></i> zum <i>Augustus</i> ausgerufen. Gratian zog dem <a href="Usurpation" title="Usurpation">Usurpator</a> entgegen, doch ließen ihn seine Truppen im Stich und liefen zu Magnus Maximus über. Gratian wurde kurz darauf in <a href="Lyon" title="Lyon">Lyon</a> ermordet. Maximus wählte als Residenz Trier und wurde vorläufig von <a href="Theodosius_I." title="Theodosius I.">Theodosius I.</a>, dem Kaiser im Osten und Ehemann von Valentinians Schwester <a href="Galla_(Ehefrau_Theodosius%E2%80%99_I.)" title="Galla (Ehefrau Theodosius’ I.)">Galla</a>, anerkannt. Zunächst beschränkte er sich auf den einstigen Reichsteil Gratians, doch im Jahr 387 überschritt Magnus Maximus doch die Alpen und marschierte auf Mailand zu.
</p><p>Valentinian und seine Mutter flohen nach <a href="Thessaloniki" title="Thessaloniki">Thessalonike</a> zu Theodosius I. Dieser setzte Valentinian wieder ein, nachdem er Maximus in <a href="Schlacht_bei_Poetovio" title="Schlacht bei Poetovio">zwei Schlachten</a> geschlagen und kurz darauf hingerichtet hatte.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Tod_und_Nachfolge">Tod und Nachfolge</h3></div>
<p>Valentinian selbst residierte seit 389 in <a href="Trier" title="Trier">Trier</a> und <a href="Vienne" title="Vienne">Vienne</a>, doch gelang es ihm auch jetzt nicht, eine selbstständige Regierungstätigkeit auszuüben, obwohl er nun formal der <i>senior Augustus</i>, der dienstälteste Kaiser, war. Das war vor allem der mächtigen Stellung des fränkischen Heermeisters <a href="Arbogast_der_%C3%84ltere" title="Arbogast der Ältere">Arbogast</a> geschuldet, der faktisch den Westen regierte, wohl gedeckt von Theodosius. Der hatte ein Interesse daran, den jüngeren, ihm formal aber übergeordneten Valentinian unter Kontrolle zu halten. Arbogast soll schließlich sogar einen Freund Valentinians, der ihm öffentlich widersprochen hatte, vor den Augen des Kaisers ermordet haben. Als Valentinian Arbogast ein Entlassungsschreiben übergab, zerriss Arbogast es, denn da nicht er, sondern Theodosius ihn eingesetzt habe, könne ihn auch nur der entlassen: „Weder hast du mir die Macht gegeben, noch kannst du sie mir nehmen.“<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Arbogast gelang allerdings die Sicherung der römischen Grenze gegen die Franken, die schon 388 plündernd in Gallien eingefallen waren und eine römische Strafexpedition vernichtet hatten; das geht aus dem Bericht des <a href="Sulpicius_Alexander" title="Sulpicius Alexander">Sulpicius Alexander</a> hervor, der im Geschichtswerk des <a href="Gregor_von_Tours" title="Gregor von Tours">Gregor von Tours</a> erhalten ist (siehe auch <a href="Marcomer" title="Marcomer">Marcomer</a>).<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Valentinian, dessen Charakter in den Quellen gelobt wird, der aber schwer unter der Bevormundung Arbogasts gelitten haben muss, wurde am 15. Mai 392 erhängt in seinem Palast in Vienne aufgefunden.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Umstände seines Todes sind nicht vollkommen klar: Nach Aussage mehrerer Quellen wurde er auf Veranlassung Arbogasts heimlich ermordet; es hieß, er sei beim Baden erdrosselt worden. Da es diesen Autoren aber vielfach darum ging, Theodosius I. positiv und als Rächer Valentinians darzustellen, ist große Vorsicht geboten: Wahrscheinlich beging der junge Kaiser aufgrund seiner Machtlosigkeit Selbstmord. Auch in diesem Fall wäre Arbogast natürlich eine indirekte Schuld kaum abzusprechen. Da nicht erkennbar ist, welchen Vorteil sich der Heermeister vom Tod Valentinians hätte versprechen können, ist diese Lesart nach Ansicht der meisten <a href="Alte_Geschichte" title="Alte Geschichte">Althistoriker</a> deutlich plausibler.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dafür, dass der Kaiser nicht ermordet wurde, spricht überdies die anschließende monatelange Thronvakanz: Hätte man Valentinian getötet, so hätte man wohl bereits einen unmittelbaren Nachfolger zur Hand gehabt.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Arbogast bat Theodosius jedenfalls um die Erhebung oder Entsendung eines neuen <i>Augustus</i> für den Westen. Doch Theodosius, der vielleicht keinen seiner beiden jungen Söhne in die Hände des Heermeisters fallen lassen wollte, blieb drei Monate tatenlos. Im August ließ Arbogast daher den <a href="Rhetor" title="Rhetor">Rhetor</a> <a href="Eugenius" title="Eugenius">Eugenius</a> von den Truppen zum Kaiser ausrufen. Der war ein eher toleranter Christ und verständigte sich, nachdem Annäherungsversuche an Ambrosius von Mailand gescheitert waren, bald mit den heidnisch-senatorischen Kreisen um <a href="Virius_Nicomachus_Flavianus" title="Virius Nicomachus Flavianus">Virius Nicomachus Flavianus</a>, einen prononcierten Heiden, wenngleich auffällt, dass sich mehrere prominente Heiden, darunter <a href="Quintus_Aurelius_Symmachus" title="Quintus Aurelius Symmachus">Quintus Aurelius Symmachus</a>, sehr zurückhaltend verhielten. Es kam zu einem letzten Aufbäumen des Heidentums im Westen, das in Rom im folgenden Jahr dazu führte, dass die Tempel wieder geöffnet wurden. Die moderne Forschung misst dem religiösen Aspekt der Auseinandersetzung allerdings zumeist keine große Bedeutung mehr bei, da auf beiden Seiten Christen und Heiden standen. Die militärische Reaktion des Theodosius erstickte die vorsichtige heidnische Restauration aber bald: Theodosius erließ Gesetze, die das Heidentum endgültig reichsweit verbieten sollten. 394 besiegte er Eugenius in der <a href="Schlacht_am_Frigidus" title="Schlacht am Frigidus">Schlacht am Frigidus</a>; sowohl Eugenius als auch Arbogast verloren in diesem Zusammenhang ihr Leben, das Imperium war daraufhin zum letzten Mal (und nur kurzzeitig) wieder unter der Herrschaft eines einzigen Kaisers vereint (auch wenn es formal drei <i>Augusti</i> gab, nämlich neben Theodosius auch seine beiden Söhne).<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Münzprägung"><span id="M.C3.BCnzpr.C3.A4gung"></span>Münzprägung</h2></div>
<p>Die Münzumschrift D N VALENTINIANVS P F AVG (= Dominus Noster Valentinianus Pius Felix Augustus) wurde nicht nur von Valentinianus II, sondern bereits von Valentinianus I. und später von Valentinianus III. genutzt. Dennoch sind die Münzen anhand der Portraits leicht zu unterscheiden: ein jung erscheinendes Gesicht zeigt Valentinianus II., eines in den besten Jahren seinen Vater Valentinianus I. und die Portraits für Valentinianus III. sind im Zuge des Verfalls der römischen Münzkunst bereits sehr grob geschnitten.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Alan_Cameron" title="Alan Cameron">Alan Cameron</a>: <i>The Last Pagans of Rome.</i> Oxford University Press, Oxford u. a. 2011, ISBN 978-0-19-974727-6.</li>
<li><a href="Brian_Croke" title="Brian Croke">Brian Croke</a>: <i>Arbogast and the Death of Valentinian II.</i> In: <i><a href="Historia_(Zeitschrift)" title="Historia (Zeitschrift)">Historia</a></i> 25, 1976, S. 235–244.</li>
<li><a href="Wilhelm_En%C3%9Flin" title="Wilhelm Enßlin">Wilhelm Enßlin</a>: <i>Valentinianus II.</i> In: <i><a href="Paulys_Realencyclop%C3%A4die_der_classischen_Altertumswissenschaft" title="Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft">Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft</a></i> (RE). Band VII A,2, Stuttgart 1948, Sp. 2205–2232.</li>
<li>Meaghan A. McEvoy: <i>Child Emperor Rule in the Late Roman West, AD 367–455</i>. Oxford University Press, Oxford u. a. 2013, ISBN 978-0199664818</li>
<li><a href="Angela_Pabst" title="Angela Pabst">Angela Pabst</a>: <i>Valentinian II.</i> In: <a href="Manfred_Clauss" title="Manfred Clauss">Manfred Clauss</a> (Hrsg.): <i>Die römischen Kaiser. 55 historische Portraits von Caesar bis Iustinian.</i> 4., aktualisierte Auflage. Beck, München 2011, ISBN 978-3-406-60911-4, S. 362–367.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Valentinianus_II?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Valentinian II.</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li>Walter E. Roberts: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://roman-emperors.sites.luc.edu/valenii.htm">Kurzbiografie (englisch)</a> bei <i><a href="De_Imperatoribus_Romanis" title="De Imperatoribus Romanis">De Imperatoribus Romanis</a></i> (mit Literaturangaben)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Anmerkungen">Anmerkungen</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">An diesem Beispiel wird die starke Rolle der Heermeister (der ranghöchsten Offizieren des Heeres) deutlich, die diese im <a href="Sp%C3%A4tantike" title="Spätantike">spätrömischen Reich</a> insbesondere im Westen des Imperiums gegenüber schwächeren Kaisern spielen konnten (siehe dazu ausführlich den Artikel <a href="Magister_militum" title="Magister militum">Magister militum</a>). Siehe dazu auch unten die „Arbogast-Affäre“.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Der Begriff „Arianer“ ist sehr unscharf, da damit teils ganz unterschiedliche christlich-theologische Strömungen bezeichnet werden. Allgemein vertraten diese die Ansicht, Jesus sei nur von Gott-Vater geschaffen worden. Näheres dazu in den Artikeln <a href="Arius" title="Arius">Arius</a> und <a href="Arianismus" title="Arianismus">Arianismus</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Zosimos" title="Zosimos">Zosimos</a> 4,53.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Gregor von Tours, <i>Historiae</i> 2,9.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Zosimos (4,54,3f.) und <a href="Johannes_von_Antiochia_(Historiker)" title="Johannes von Antiochia (Historiker)">Johannes von Antiochia</a> (Fragment 187) berichten hingegen, der Kaiser sei während einer Truppenübung von Arbogast öffentlich erschlagen worden, doch liegt hier offensichtlich eine Vermischung mit den Todesumständen des Kaisers <a href="Valentinian_III." title="Valentinian III.">Valentinian III.</a> vor.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. <a href="Brian_Croke" title="Brian Croke">Brian Croke</a>: <i>Arbogast and the Death of Valentinian II.</i> In: <i><a href="Historia_(Zeitschrift)" title="Historia (Zeitschrift)">Historia</a></i> 25, 1976, S. 235–244.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. <a href="Joachim_Szidat" title="Joachim Szidat">Joachim Szidat</a>: <i>Historische Fiktion bei Zosimus: Der Tod Valentinians II.</i> In: <i>Historia</i> 61, 2012, S. 371.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Zum gesamten Vorgang, einschließlich des Todes Valentinians, vgl. auch Hartmut Leppin: <i>Theodosius der Große</i>. Darmstadt 2003, S. 205ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Ursula Kampmann, Die Münzen der römischen Kaiserzeit, Battenberg, 1. Auflage Regenstauf 2004, S. 32, 457</span>
</li>
</ol>
<table class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1" style="border-collapse:collapse; border-style:solid; margin-top: 1em; text-align:center; width:100%;"><tbody><tr style="vertical-align:bottom;"><th style="width:35%;">Vorgänger</th><th style="width:30%;">Amt</th><th style="width:35%;">Nachfolger</th></tr><tr style="vertical-align:top;"><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><a href="Valentinian_I." title="Valentinian I.">Valentinian I.</a> und <a href="Gratian" title="Gratian">Gratian</a></td><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><span style="font-weight:bold;"><a href="Liste_der_r%C3%B6mischen_Kaiser_der_Antike" title="Liste der römischen Kaiser der Antike">Römischer Kaiser</a></span> <br>375–392</td><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><a href="Theodosius_I." title="Theodosius I.">Theodosius I.</a></td></tr></tbody></table>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-p" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Normdaten (Person): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/119145111">119145111</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/nr95046637">nr95046637</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/32800218/">32800218</a></span> | </div>
</div></div>
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